Geburtstags Gedichte

für den “jährlichen” Anlass.... Geburtstags Gedichte, und Gedichte für Jubiläen, Gedichte für beiderlei Geschlechter passend!

Siebzig Johr

Siebzig Johr mit Schuh und Schlappe
dusch du uf de Welt rumdappe.
En gute Johrgang - brav und witzig,
des isch de Johrgang _________.

Drum will ich eich an seinem Fescht
verode wie er des jetzt mecht,
dass sich die Welt dann wundert
wenn er feiert mal die hundert.

Vor allem Gsundheit brauchst du ebe,
dass du a schaffscht die zweit Hälft im Lebe.
Drum, wenn in Zukunft drinkscht und ischt,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt!

Bischt du beim Wühle und beim Schaffe,
beim Reichtümer zusamme raffe,
und glaubscht des wär dei Lebenspflicht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Fühlsch dich mol jung, uff koin Fall alt,
machsch Jogging am Drimmdichpfad am gloine Wald,
her uff, bevors am Hindre zischt,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Wenn oiner zu dir Rindvieh sagt,
reg dich net uff, denn des wär doch schad,
des gibt bloß Falde in deim Gsicht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt!

Willsch gute Ratschläg zwischenei
de Jugend gebbe - lass es sei.
Für die junge Leut schwätsch doch bloß Mischt,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Ab jetzt nimm nie zu voll dei Maul
und hock diech uff koi hoche Gaul,
denn wer rafällt- sichs Genick leicht bricht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Wenn du emol uff de Stroß driffscht drauß,
e Mädel mit viel Holz vorm Haus
und dich vielleicht de Hawwer sticht,
denk dro, dass jetzt siebzig bisch.

Brauchsch du mol Hemd, Krawatt und Sogge,
schick dei Fra, bleib ruhig hogge,
wie schnell hat dich de Schlag erwischt,
denk dro, dass jetzt siebzig bisch.

Siehsch Du am Fernseh Sexfilmbilder
und wunnersch dich, wersch gar nett wilder -
trotz denne scheene Brüscht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Nimmsch du de Kamm in d`Hand
und schbürsch am Kopf koin Widerstand,
dann bisch dort nemme so ganz dicht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Schenksch deiner Fra mol Wie ins Glas,
un filsch aus Verseh die Blumevas,
dann brausch a Brill - für bessre Sicht,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

Un kannsch du, wilscht a Red mol halde -
trotz Knoblichpille, de Text net palte,
hat dich de Kalk au scho erwischt,
denk dro, dass jetzt siebzig bischt.

(nur für ältere Geburtstagskinder)

Un wiehlt a Krankheit in der drin,
un kommt Bedenke in dei Sinn,
dass abgebrennt dei Lebenslicht,
denk dro, dass jetzt e r s c h t siebzig bischt.

Des wers was ich dir heb zu sage
und wünsche dir für alle Tage,
Gesundheit, Glück und Wohlergehen,
und dass wir uns noch recht lang sehen,
so dass die Welt sich nur noch wundert,
in dreissig Johr, do feiersch Hundert.

Fränkisches Gedicht für ab 50 Jährige! (IHN)

Sechzig Johr

Sechzig Johr mit Turnschuah ond Schlabba
duasch Du uff dr Welt romdabba.
En guater Johrgang frech ond fleißig,
des isch dr Johrgang __________.

Morgens Kalium, Calcium, Vitamine
des isch elles scho Routine.
Obs des isch, jo so schee schlicht,
schee, dass Du jetzt 60 bischt.

Dei Mo ond Deine Kinderla,
den halt monchmol mit dir hendla.
Hosch halt koine andere verwischt,
schee, dass Du jetzt 60 bischt.

Fühlsch di mol z’jong, uff koin Fall z’alt,
beim Radla, irgendwo uff’m Asphalt,
her uff, bevors em Hendra zischt,
denk dro, dass Du jetzt 60 bischt.

Nemmsch Du en Kamm amol end Hand,
ond gucksch en Spiegel ganz entspannt
ond no a graues Hoor erwischt,
denk dro, dass Du jetzt 60 bischt.

Bisch du beim Wuahla ond beim Schaffea,
beim Wergla ond beim Zammaraffa
ond glaubsch des wär dei Lebensprlficht,
denk dro, dass Du jetzt 60 bischt.

Butza duaschd au gern die Wohnong,
di grauts vor Stroh ond au vor Pferddong,
jetzt läsch amol des blede Gewisch,
denk dro, dass Du jetzt 60 bisch.

Siehsch Dein Traummo uff sexi Bilder,
ond wonderscht di, wirsch gar net wilder
trotz dem saumäßig geila Gsicht,
denk dro, dass Du jetzt 60 bischt.

 

Fir elle duasch gern Socka stricka,
ond wenn’d Woll net langt a andre Farb noflicka,
weil des die beschte Lösung isch,
denk dro, dass Du jetzt 60 bisch.

Du kämpfsch mit jeder Scheißhausmuck,
die bei dir end Wohnung druckt
jetzt läsch amol den Fliegaschieß,
denk dro, dass Du jetzt 60 bisch.

Ond dusch amol a Viertele lupfa,
dr Papa fängt gfählich o zom zupfa
s’isch Zeit, dass er mit dir hoimzischt,
denk dro, dass Du jetzt 60 bischt.

Skifahra war scho doll ond luschtig,
laß lieber sei, des isch ons wichtig
bevor dr nomol ebbes brichsch,
denk dro, dass Du jetzt 60 bisch.

Legsch Du Dein Tango uffs Parkett
mit "Wiegeschritt" so richtig nett
mr sieht, Du bisch no richtig frisch,
koi Mensch merkt, dass Du 60 bisch.

Du bisch recht ehrlich ond au nett
manch Leut verstehet des halt net,
onser Lieb nie verlischt,
denkt koiner, dass Du 60 bischt.

Dia Kender kennet’s gar net fassa,
dei Ruaf, der hallt durch alle Gassa.
Se wondret sich wia laut des isch,
denkt koiner, dass Du 60 bisch.

Du willsch recht gerne hoch hinaus
mir hend ons denkt, anstatt nem Strauß
schenket mr dir, was’d nie vergisch
weil mr ons freuet, dass Du 60 bisch.

Fränkisches Gedicht für ab 50 Jährige! (SIE)

Das Alter

Die letzte Strophe kann je nach Alter geändert werden, die vorigen Strophen werden gestrichen

Es ist seltsam mit dem Alter, wenn man 13 und noch Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter so um 20 rum beginnt!

Ist man selber 20, denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt man jedoch, so um 30 sei man für den Sperrmüll reif!

Dreißiger schon etwas weiser und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters auf Punkt 40 festgelegt.

Vierziger mit Hang zum Grübeln sagen - dumpf wie ein Fagott
50 sei die Altersgrenze und von da an sei man Schrott!

Doch die 50er, die Jungen - denken da an and're Sachen:
"Jung sind alle, die noch lachen, leben, lieben, weitermachen."

Sind dann die 60 angebrochen, fragt man sich dann und wann,
fängt das Leben nicht mit 66 erst richtig an.

70 Jahre sind vollbracht,
selten hast Du schlapp gemacht,
die Knochen werden langsam spröde,
nicht so Dein Geist, der ist noch rege.

Deine ___ sind jetzt angebrochen,
schau nur nach vorn, tu weiter hoffen,
leb Jahr für Jahr geduldig weiter,
steig weiter auf die Lebensleiter.


Frieden, Lachen, keine Schmerzen,
wünschen Dir von ganzem Herzen,


Dein(e) __________

Kurze Strophen über das Alter in 10er Schritten (SIE+IHN)

es verfolgt dich vom 20. bis zum 99. Geburtstag

Das kleine ZIG

 
Das kleine ZIG ist ein Fanal,
mit zwanZIG kommt's zum erstenmal.

Du find'st das kleine ZIG recht fein
und möchtest gar noch älter sein.

Mit dreißig macht es Dir nichts aus,
Du kennst damit dich ja schon aus
und stehest fleißig und geschickt,
bis es zum nächsten Male 'ZIGt'.

Mit vierZIG kommst Du zur Besinnung,
gehörst schon fest zu Deiner Innung
und machst vielleicht in Deinem Glück
auch schon mal einen Blick zurück.

Mit fünfZIG kommt wie Donnerknall
Dir vor das kleine ZIG-Signal.

Du schlägst Dir an die Brust im Gehen
und denkst: 'Das woll'n wir doch mal sehen!'

Und gehst und gehst mit festem Blick,
und plötzlich macht es wieder ... ZIG.

Du bist erstaunt, ja fast perplex,
denn diesmal steht davor die Sechs.

Du sollst das Leben weiter lieben,
steht auch vor Deinem ZIG die Sieben!

Dann steht, eh' Du daran gedacht,
das kleine ZIG schon nach der Acht.

Bei guter Gesundheit sollt' es uns freun,
erreichst Du vor dem ZIG die Neun.

Und werden's hundert Jahr - famos! -
dann bist das ZIG Du wieder los!

Was man alles so im Alter vergessen kann (hart aber herzlich)

Mensch, Du wirst alt!

Der Name! Mensch, wie war der noch?
Erinnerungen kommen hoch.
Du kramst in der Vergangenheit,
hast tausend Dinge griffbereit.
Doch, wie sich das Hirn auch quält,
der Name! Nur der Name fehlt.
Und sicherlich erkennst Du bald:
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Vom vierten Stock steigst Du herunter,
trittst auf die Straße, noch ganz munter.
Doch plötzlich fragst Du Dich verdrossen:
"Hab ich auch oben abgeschlossen?"
Du kannst Dir selber nicht mehr trau'n
und steigst hinauf, um nachzuschau'n.
Und sagst - die Faust vor Zorn geballt:
"So fängt es an. Mensch, Du wirst alt."

Du brauchst was aus dem Küchenschrank.
Du weißt auch was. Na, Gott sei Dank.
Du öffnest ganz gezielt die Tür
und fragst Dich prompt: "Was wollt' ich hier?"
Nun grübelst Du. Dich packt der Frust,
denn gerade hast Du's noch gewusst.
Und so was lässt Dich nicht mehr kalt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Bevor man eine Reise tut,
versteckt man erst sein Sparbuch gut.
Man ist ja länger nicht zu Haus
und das Versteck kriegt keiner raus.
Kommt man zurück, geht' s Suchen los:
"Wo habe ich mein Sparbuch bloß?"
Warum ich so was nie behalt?!
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du sitzt im Zug. Du bist auf Reisen.
Da fällt Dir ein: Das Bügeleisen!!!
Von Urlaubsfreuden schon beflügelt,
hast Du noch schnell ein Hemd gebügelt.
Nun denkst Du ständig an zu Haus.
"Mein Gott, ist der Stecker auch raus?"
Zwingst Dich zur Ruhe, mit Gewalt!
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Zum Frühstück nimmst Du drei Tabletten.
Sie sollen Dein Gedächtnis retten.
Du fragst Dich plötzlich ganz benommen:
"Hab' ich sie wirklich eingenommen?"
Und schluckt man sie, Du hast's vergessen,
stets vor dem oder nach dem Essen?
Du weißt nicht, welche Vorschrift galt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du bist es leid und legst im Nu,
Dir ein Tablettenkästchen zu.
Unter den Fächern - keine Frage,
steh'n säuberlich die Wochentage.
Am anderen Morgen denkst du nach:
"Was hab'n wir heute - Donnerstag?"
Du schmeißt das Kästchen, dass es knallt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du siehst nicht gut! Der Arzt kommt drauf
und schreibt Dir Augentropfen auf.
Alle vier Stunden sollst Du nun,
die Tropfen in die Augen tun.
Doch jedes mal - es tut Dir leid -
vergisst Du die genaue Zeit.
Völlig verzweifelt sagst Du bald:
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Du kaufst Dir – so was gibt es schon -
'ne Armbanduhr mit Weckfunktion.
Du freust Dich, nun ist alles klar,
sie piept auch pünktlich, wunderbar!
Doch schaust Du sinnend auf die Uhr
und fragst Dich: "Warum piept die nur?"
Sie piept wie aus dem Hinterhalt.
So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.

Maschinen kann man reparieren,
Getriebe, die schwer gehen, schmieren.
Kommt beim Computer nichts mehr raus,
dann wechselt man Module aus.
So hat man vieles schon erreicht,
beim Menschen geht das nicht so leicht.
Drum kann der Rat nur dieser sein:
Mach Dir nichts draus, stell Dich drauf ein.

Alles Gute zum Geburtstag!

Großmutter einst und jetzt

Die Großmutter einst:

 

Wisst ihr noch wie es damals war,
die Großmutter mit gescheiteltem Haar.

Im Lehnstuhl am Fenster, das Strickzeug zur Hand,
Perlon hat man damals noch nicht gekannt.

Im bauschigen Rock, aus wollenem Tuch,
vor ihr lag das Bibelbuch.

Und kamen die Enkel dann müde von der Straß'
und baten: "Ach Großmutter erzähl uns doch was!"

Da lachte sie mit zahnlosem Mund,
und tat ihnen die schönsten Märchen kund.

Sie war immer da, war voll warmer Liebe,
man konnte nur wünschen, dass es immer so bliebe.

Ja Großmutter mit dem Häubchen im Haar,
betreute die Kleinen so viele Jahr.

Sie ging niemals aus, an sich dachte sie nicht.
Sie kannte nur eins und das war ihr Pflicht.

Wer solch ein Großmutter besessen
ich denke, der wird sie niemals vergessen.

Ich hatte so eine, o welches Glück!
Denke noch oft voll Sehnsucht an sie zurück.

Ja damals, da war noch die gute alte Zeit!
Wie liegt sie so fern, wie liegt sie so weit!

 

Die Omi heute:

Und wie ist die Großmutter der heutigen Zeit?
Sie ist eine OMI geworden heut.

Das Haar trägt sie nur dauergewellt,
ist des öfteren zum Frisör bestellt.

Ein keckes Hütchen trägt sie heute auf dem Haupt,
ja wer hätte das geglaubt.

Den Rock, je nach Mode kurz oder lang,
wovor wäre unserem Omchen bang?

Sie sitzt nicht im Lehnstuhl oder ruht sich da aus,
O nein, unsre Omi ist selten zu Haus.

Sie hat einen Kaffeekranz, manchmal auch zwei
der ginge ja ohne sie gar nicht vorbei.

Sie reist nicht nur in der Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.

Sie macht ihre Reisen per Bus oder Bahn
und zwar keine kurzen - nein, soweit sie nur kann.

Der Schwarzwald hat heute nicht mehr viel Reiz,
heut fährt sie nach Spanien oder in die Schweiz.

Nach Mallorca oder die Kanaren ans Meer,
ohne Flugzeug geht da gar nichts mehr.

In Omas Mund fehlt kein einziger Zahn,
weil heute der Zahnarzt alles machen kann.

Sie fährt mit dem Auto, o welche Wonne
mit der ganzen Familie, bei Regen und Sonne.

Den Führerschein machen war ein Kinderspiel
ja unserer Oma ist nichts zuviel.

Sie geht zum Schwimmen, zum Skilauf, zum Kegeln,
jeden Sommer an die Nordsee 2 Wochen Segeln.

Doch sind die Omis heute auch ziemlich modern
so werden wir uns doch nicht beschwer'n.

Sie sorgen auch heute ganz toll für die Lieben
denn ihr gutes Herz ist das Gleiche geblieben.

Gott mag sie uns erhalten, noch lange Zeit,
die Omi, die Liebe und ihre Jugendlichkeit!

Früher war's die Großmutter, heute die Omi

Zum Fünfzigsten Geburtstag

 
Geburtstage kennen wir viele im Leben,
doch nur einen Besonderen kann es geben.
Den Fünfzigsten, eine magische Zahl,
er steht mitten im Leben - ein ragendes Mal.

Dieses Denk-Mal, was will es uns eigentlich sagen,
vielleicht meint jetzt einer, es würde uns fragen:
Was hast Du die Jahre, die bisher vergangen,
verbracht und was hast Du schon angefangen
mit all der Zeit? Was war gut und was schlecht?
Was ist Dir gelungen, was nicht so recht?

Was würdest Du, ging das heut, anders machen,
sind es viele Dinge oder nur ein paar Sachen?
Auf all diese Fragen Antwort zu geben,
gelingt wohl keinem, denn ein halbes Leben,
das ist vorüber, endgültig vorbei,
zu ändern ist nichts mehr, was es auch sei.

Und wer glaubt, die Erfahrungen, die er gemacht,
hätten ihm den Stein der Weisen gebracht,
so dass er die kommende Zeit des Lebens
ohne Fehler verbringt, der hofft das vergebens.

Viel sinnvoller ist, statt Gegessenes zu kauen
und kaffeesatzlesend nach vorne zu schauen,
jeden Tag zu leben, so gut man es kann,
etwas arbeiten, ausruhen dann und wann.

Viel Freundlichkeit schenken, die Stunden genießen,
dafür sorgen, dass Sorgen uns nicht verdrießen.
Sich darüber freuen, gesund zu sein,
zu danken, ist man nicht völlig allein.

Die Familie und Freundschaften nicht vergessen,
spazieren gehen, lachen und gerne gut essen.
Gespräche führen, sich um andere Kümmern,
gute Bücher lesen, bei Wehwehchen nicht wimmern.

Und auch bei Schicksalsschlägen Stärke bewahren,
wenn das alles klappt, wirst Du auch in den kommenden Jahren
das Leben meistern, was es auch bringt,
dass das dem Geburtstagskind stets gut gelingt.

Dieser Wunsch, der soll sich Dir ganz erfüllen,
auch wenn wir nicht "Hoch" und "Prösterchen" brüllen,
sondern Dir nur leise zu verstehen geben:
Viel Glück, alles Liebe und Gute, lange sollst Du noch leben!

Tipps für die nächsten 50 Jahre

 

Die Leiden im Alter

Variante 1: So ergeht’s manchem ab 60zig

 
Etwas grau, aber noch nicht kahl,
doch die Jugend war einmal.

Und was nutzt jetzt das Gewimmer,
lieber Freund, es kommt noch schlimmer:

Haare wachsen aus den Ohren,
der Geruchsinn geht verloren,
dabei hast du noch zu kämpfen,
um den Nasensatz zu dämpfen,
der sich an der Spitze sammelt
und als Tropfen runter bammelt.

Flach und trüb wirkt die Pupille
durch die scharf geschliffene Brille.

Du bekommst Parodontose,
deine Zähne werden lose,
schmerzhaft wie sie einst gekommen,
werden sie dir rausgenommen.

Schweigen wir von Nierenschmerzen,
von dem starken Klopf am Herzen,
von dem Magen, diesem Hund,
keinesfalls ist er gesund.

Unten wird die Bauchwand faltig,
der Urin ist zuckerhaltig.
Der Popo, einst straff und rund,
leidet stark an Muskelschwund.

Wenn dir mal ein Wind entfleucht,
wird dir gleich die Hose feucht.
Und des Mastdarms volle Falten
können kaum den Stuhlgang halten.

Oftmals stören deinen Frieden
walnussgroße Hämorrhoiden.

Und die sogenannte gute,
vielgespriesene Wünschelrute
hängt als leicht gekrümmter Schlauch
unterm wohlgenährten Bauch.

Nur zum Pinkeln lediglich
dient der Schnippeldillerich,
und er ist an dieser Stelle
wahrlich keine Freudenquelle.

Und deine holde Weiblichkeit
wittert dies und weiß Bescheid.
Schonungslos kommt sie zum Schluss,
er ist sittsam, weil er muss.

Doch trotz allem, lieber Knabe,
bring ich dir als nette Gabe -
Wünsche für das nächste Jahr
Dein Urin sei wieder klar,
alle Glieder soll'n sich straffen,
du sollst klettern wie die Affen,
kurz, du sollst zum Playboy werden,
viele Jahre hier auf Erden !

Harte Worte in lustige Reime verpackt

Die Leiden im Alter - schwäbisch

 
Variante 2: 'Auf Schwäbisch'

Ach Leutle, s'isch a Lomperei, mir läuft oft d'Galle über,
hoscht gar koin Wert mehr auf der Welt, wennst __ bist und drüber.

Dass d'aumol jung gwä bist und schön, lässt kein Mensch mehr gelten,
Du zählst zum alten Eisen jetzt und hast nichts mehr zum melden.

Lang leben will ein jeder Mensch, doch alt will keiner werden,
Denn's Alter bringt oim mit der Zeit so allerhand Beschwerden.

Man sieht net guat mehr, hört net guat, das Gedächtnis will oim schwinden,
S' Zahnwerk ist aus Porzellan, bis auf oin Stumpen hinten.

Der Magen macht oim viel Verdruß, er ist z' faul zum Verdauen,
Auf d' Leber isch auch kein Verlass und s' Wasser tut sich stauen.

Und auch der Darm streikt hie und da und will net funktionieren,
Wennst dem nicht pfundweis' Pillen gibst, dann kannst nicht existieren.

Im Winter tuat der Reismadeis (Rheumatismus) in alle Knochen zwicken,
Bischt net guat zudeckt bei der Nacht dann hustest zum Ersticken.

Und mit de Füass hast dei Malheur, 's ist gar kein Vorwärtskommen,
und hast doch früher, die Stiaga rauf, drei Tritt auf einmal gnommen.

Pressierts einmal, dann fliegst in Dreck mit deine steifen Knochen,
Kannst froh sein, wenn d' bloß s' Knie verrenkst und hast den Fuß nicht brochen.

Der Wadenkrampf macht oin schalu, d' Krampfader schdicht und gloschdet,
S' Schmalz ist vertrocknet in de G'lenk, drum sind d' Scharnier verrostet.

Wie hat mich früher s' Schaffe gfreut, jetzt musst mich danach schucka,
Derweil kriegst noch den Hexenschuß und kannst dich nicht mehr bucka.

Wenn du dem Doktor etwas klagst, der tut nur heimlich lachen,
Das sind halt Alterserscheinungen, da kann man gar nichts machen.

Trotz alledem!

Ist onser Schönheit auch verblasst und allerhand verschossa,
Im Herzen sind wir doch noch jung und lachet grad zum Bossa!

die schwäbische Variante :-)

Die Zahl 7(0)

 
Tapfer Leben, Schaffen, Streben,
das ist Segen ohnegleichen,
nicht ein jeder kann´s erreichen.

Von der 70, diese Zaubersieben
ist eine Zahl, die muss man lieben.

Schau ins Märchen einen Blick,

7 heißt dort immer Glück.

7 Geißlein, 7 Raben,
7 köstlich kecke Schwaben.

7 aus dem Zwergenreich,
7 gar auf einen Streich.

Auch bei alten Schäferleuten
tut die 7 viel bedeuten.

7 Kräuter sind von Nöten,
dass sich blasse Wangen röten.

Schaut man sich im Altertum
nach der Zaubersieben um,
ist sie überall zu finden,
ihre Macht uns zu verkünden.

Mond und Sonne keine Frage,
jede Woche 7 Tage.

7 Wunder hat die Welt
und sogar am Himmelszelt,
strahlt die hohe Sternensieben,
feurig auf das Schwarz geschrieben.

25 tausend Tage
voller Lust und voller Plage.

6 mal 100 tausend Stunden,
wie viel Freuden, wie viel Wunden.

70 Jahr – ein langes Leben
und nun heißt es weiterstreben.

Immer höher, immer weiter,
bis zur letzten Sprosse heiter!

Wann sie kommt weiß Gott allein,
möge er gnädig mit uns sein.

Keine Bange die 7(0)zig ist eine berühmte Zahl

Über das Älterwerden

 
Das große Glück, noch klein zu sein,
sieht mancher Mensch als Kind nicht ein
und möchte, dass er ungefähr
so 16 oder 17 wär'.

Doch schon mit 18 denkt er: "Halt!
Wer über 20 ist, ist alt."
Warum? Die 20 sind vergnüglich -
auch sind die 30 noch vorzüglich.

Zwar in den 40 - welche Wende -
da gilt die 50 fast als Ende.
Doch in den 50, peu à peu,
schraubt man das Ende in die Höh'!

Die 60 scheinen noch passabel
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still:
"Ich schaff' die 80, so Gott will."

Wer dann die 80 biblisch überlebt,
zielsicher auf die 90 strebt.
Dort angelangt, sucht er geschwind
nach Freunden, die noch älter sind.

Doch hat die Mitte 90 man erreicht
- die Jahre, wo einen nichts mehr wundert -,
denkt man mitunter: "Na - vielleicht
schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!"

Wie man ohne alt zu werden 100 wird!

Mach weiter so

 
Was immer man auch angestrebt
wer ___ wird, hat viel erlebt.
Mal ging es runter und mal rauf,
so ist nun mal der Lebenslauf.

Nimm's einfach, mach so weiter,
nimm's einfach und bleib heiter!
Wir wären alle wirklich froh,
bliebst Du für uns noch lange so.

Mach weiter so wie wir Dich lieben,
denn Du bist einfach jung geblieben.
Dein Herz hat seinen frohen Klang
behalten all die Jahre lang.

Das ist es was die Freunde heut´
zum neuen Lebensjahr so freut:
Das Deines Herzens Heiterkeit
Dich jung erhält noch lange Zeit!

Mach einfach weiter so!

Lieber Opa!

 
Eigentlich wollt' ich Dir was dichten,
schöne Worte an Dich richten,
habe mit Dir und mir gerungen,
doch es ist mir nicht gelungen,
Dich mit Reimen zu beschreiben,
Dich in Reime einzukleiden,
Dich mit Reimen zu erfassen,
darum musst ich's eben lassen.

*__________ wirst du morgen,
*Alter
bist noch ganz fit, mit wenig Sorgen,
spürst zwar das Alter in den Knochen,
doch Kraft und Mut sind ungebrochen,
hast auch noch Freude an Deinem Leben,
das Gott Dir gnädig einst gegeben
und auch Dein *__________ hält Dich jung,
*Hobby oder Sonstiges eintragen
das Du betreibst mit so viel Schwung.

Ja, ja, wir staunen, Mann oh Mann,
was unser Opa alles kann
und haben eine große Freude,
Dein Fest mit Dir zu feiern heute.

Auch danken wir von ganzem Herzen,
für all die Freuden, nicht die Schmerzen,
die wir von Dir in vielen Jahren
empfangen und erfahren haben.

Mit Frohmut, Kraft und Gottes Segen,
sollst Du noch viele Jahre leben
und diese Zeit mit *__________ teilen
*Oma, Name des Hundes, ... der Freundin, ...
und nach dem Eilen stets verweilen
und plagt Euch zwischendurch der Kummer,
dann ruft uns an, Ihr kennt die Nummer.

Herzlichen Glückwunsch!

ein Gedicht für den rüstigen Opa!

Relativ jung


Das Gedicht kann auch zum z.B. 50zigsten Geburtstag vorgetragen werden

 
Wenn man so 60 Lenze zählt,
et ooch nich an Erfahrung fehlt,
da fragt man sich: "Wat nu, mein Kind,
ob det die besten Jahre sind?"

Dann stellt man sich vorn Spiegel hin
und kiekt een bisken kritisch rin,
sieht, wie‘t sich mit den Fältchen läppert,

det Haar wird grau, man is bedeppert!

Und dann geht’s einem durch den Sinn:
"Soll det schon allet gewesen sin?"
Trotz grauer Haar‘ und die paar Falten
zählt man sich noch nich zu den Alten.

Man is doch noch janz schön in Schwung,

jenau jenommen – man fühlt sich jung!
Erst neulich hört man von seiner Alten,
det man sich noch janz jut jehalten.

Da jibt man sich 'nen kleenen Ruck,
trinkt auf sein eignet Wohl 'nen Schluck
und stellt sich selber nu die Frage:
"Wat is denn det schon – sechzich Jahre?"

Und tröstet sich fast mit Gewalt:
"Een Stier, der wird nich mal so alt!
Und wie‘t mit Kathedralen steht,
is det nich mal die Pubertät!"

Da hat man irgendwo gelesen -
wo is denn det nu bloß jewesen?
na klar – beim ollen Einstein steht:
"Det macht die Relativität!"

Und wat soon schlauer Kopf rausfand,
gloobt ooch een Laie mit Verstand.
Wat soll man sich da länger grämen –
wie’t kommt soll man et eben nehmen.


Und sollt et sich nu so ergeben,
will man noch sechzich Jahre leben,
denn zwischen Wiege und der Bahre
liegen die allerschönsten Jahre!

Berliner Mundart für Junggebliebene!

Kurzes Gedicht über einen Menschen den man braucht

Das beste Stück
 

___ Jahre, ach du Schreck,
die Jugend und der Lack sind weg.

Knochen knacken - Muskeln drücken,
manchmal hast Du's mit dem Rücken.

Hattest Höhen und auch Tiefen,
warst stets da, wenn wir Dich riefen.

Denn das Eine sollst Du wissen,
bleib uns treu, sonst sind wir aufgeschmissen.

Wir wünschen Dir von Herzen Glück,
Du bist und bleibst das beste Stück.

Freud und Leid
 

Den Geburtstag feiert man,
solange man ihn feiern kann.

Wer älter wird, der staunt darüber,
wie alles ging so schnell vorüber.

Der Jungend unbeschwerte Zeit,
ward bald Vergangenheit.

Und später, in den vielen Jahren
hat man dann so viel erfahren.

Darunter manche Freud,
doch auch so manches Leid.

Freud und Leid, sie sind wie Brüder,
kehren zu uns immer wieder.

Dass wir damit fertig werden,
ist des Menschen Los auf Erden.

Gegen Freud und Leid zu kämpfen ist des Menschen Los

Potente Wünsche
 

Etwas grau und etwas kahl,
ach, die Jugend war einmal.
Doch was nützt denn das Gewimmer,
lieber Freund es kommt noch schlimmer.

Haare wachsen aus den Ohren,
der Geruchssinn geht verloren,
dabei hast Du noch zu kämpfen,
um den Nasensaft zu dämpfen,
der sich an der Spitze sammelt
und als Tropfen runterbammelt.

Flach und trüb liegt die Pupille,
trotz der scharf geschliff'nen Brille.
Du bekommst Paradentose,
Deine Zähne werden lose.
Schmerzhaft, wie Sie einst gekommen,
werden sie Dir rausgenommen.
Und das künstliche Gebiss
ist ein arges Hindernis!!!

Schweigen wir von Nierenschmerzen,
starkem klopfen an dem Herzen,
von dem Magen - diesen Hund,
keinesfalls ist er gesund!

Unten ist die Bauchwand faltig,
der Urin ist Zuckerhaltig.
Der Popo, einst straff und rund,
leidet stark an Muskelschwund!

Wenn Dir mal ein Wind entfleucht,
wird Dir gleich die Hose feucht.
Und des Mastdarms volle Falten,
können kaum den Stuhlgang halten.

Oftmals stören Deinen Frieden,
walnussgroße Hämorrhoiden
und die sogenannte gute,
vielgepries'ne Wünschelrute,
hängt als leichtgekrümmter Schlauch,
unter'm faltenreichen Bauch.

Nur zum Pinkeln lediglich
dient der Schnippeldillerich.
Und er ist an dieser Stelle
wirklich keine Freudenquelle!

Sogar die holde Weiblichkeit
wittert dies und weiß Bescheid.
Schonungslos kommt sie zum Schluss,
er ist sittsam, - weil er muss!!

Doch trotz allem, lieber Knabe,
bringen wir als gute Gabe,
Wünsche für das nächste Jahr,
Dein Urin sei wieder klar,
alle Glieder soll'n sich straffen,
Du sollst klettern wie die Affen!

Kurz:

Du sollst zum Playboy werden,
viele Jahre noch auf Erden!

 

die Leiden des Alters....und der Schnippeldillerich.. (IHN)

Das Alter kommt auf seine Weise


Ich treffe wen und nicke, weil er grüßt,
wenn ich nur seinen Namen wüßt'?
Ich forsche, denke nach,
nichts rührt sich da zu meiner Schmach.
Da sag' ich mir ganz still und leise -
das Alter kommt auf seine Weise.

Vom dritten Stock steig' ich herunter,
geh auf die Straße frisch und munter.
Da plötzlich frag' ich mich verdrossen,
hab ich auch wirklich abgeschlossen?
Du könntest schwören einen Eid,
steigst doch hinauf zu deinem Leid.
Da sag' ich mir ganz still und leise –
das Alter kommt auf seine Weise.

Brauchst du mal etwas aus dem Schrank -
der gut gefüllt ist – Gott sei Dank!
Kaum hast geöffnet du die Tür,
da fragst du dich: Was wollt ich hier?
Verstört bist du, dass in Sekunden,
was du vorgehabt, entschwunden.
Da ruft es aus dem Hinterhalt –
Mensch,  jetzt wirst du wirklich alt

Benutzt du mal dein Bügeleisen
und gehst anschließend gleich auf Reisen,
drei Wochen bangst du, ungelogen –
hab ich den Stecker raus gezogen?
Sitzt der noch etwa in der Wand?
Bin ich inzwischen abgebrannt?
Da ruft es aus dem Hinterhalt –
Mensch,  jetzt wirst du wirklich alt

Und kommst du dann woanders hin,
bewegst du gleich in deinem Sinn,
dein Sparbuch bestens zu verstecken,
damit kein Dieb es kann entdecken.
Brauchst du dann Geld hast du indessen,
den heimlich Platz total vergessen.
Oh Gott, stöhnst du ganz starr vor Schreck,
was soll ich tun, mein Geld ist weg!
Da ruft es aus dem Hinterhalt –
Mensch,  jetzt wirst du wirklich alt

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,
die sollen dein Gedächtnis retten.
Du fragst dich plötzlich ganz benommen,
hab ich sie eigentlich genommen?
Ja ist mein Denken denn noch dicht?
Und zwei mal nehmen darf ich nicht.
Da ruft es aus dem Hinterhalt –
Mensch,  jetzt wirst du wirklich alt

Ich muss nicht mehr dem Glück nachjagen,
kann friedvoll umgehen mit den Tagen.
Kann reisen wann ich will und bleiben,
mit Spaß und Spiel die Zeit vertreiben.
Kann Sympathie verstreun und Freundschaft pflegen
mich selbst und mein Wehwehchen hegen.
Da sag ich mir ganz still und leise:
Nun Alter, komm und mach mich weise!

über die Vergesslichkeit im Alter.. ;-)

Ich wünsche Dir Zeit


Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben,
ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben.
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freuen und zu lachen
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit, nicht nur zum Vertreiben,
ich wünsche, sie möge Dir übrigbleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr zu schauen.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit um zu wachsen, dass heißt um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben,
es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben,
ich wünsche Dir: "Zeit haben zum Leben".

Man wünscht dem Jubilar was die meisten nicht haben: Zeit...

Vom Kind zum Mann



Zu diesem heutigen Feste,
wünschen wir Dir das Beste.

Wir möchten Dir so Vieles sagen,
vorbei ist es nun (fast) mit den Kindertagen.
Deine Fragen werden hartnäckiger und genauer,
dadurch wirst Du täglich schlauer.

Vielleicht hast Du bald im Kopf ein Mädchen
und ziehst mit ihr durchs Städtchen.
Du denkst, Du hast Schmetterlinge im Bauch,
und bald wächst der Bart dann auch.

Kämpfst verdrossen mit den Pickeln,
auch wirst Du einen bestimmten Geschmack entwickeln.
Dann hörst Du plötzlich ganz andere Musik
und suchst den beruflichen Einstieg.

Es kommt nun die heiße Discozeit,
auch übers Kinderkriegen weißt Du Bescheid.
Nur wie ist es beim ersten richtigen Kuss
und für Dich ist nicht erst um 20.00 Uhr Schluss.

Diese Zeit verlangt von allen viel Geduld,
Du bist nicht mehr allein an allem Schuld.
Das liegt wohl an der Pubertät,
doch für Nachsicht ist es nie zu spät.

Die Eltern begleiten Dich auf diesem Weg ein Stück,
sie wünschen Dir viel und alles Glück.
Sie helfen Dir die Weihe Deiner Jugend gestalten,
bald gehörst auch Du zu den Alten.

Doch bis dahin ist noch etwas Zeit,
noch scheint der Weg Dir etwas weit.
Verdien’ Dir selbst die Lorbeeren des Lebens,
es ist nie etwas vergebens!

Es warten auf Dich Glück und Leid,
halt sie fest diese Zeit.
Die Jugend ist so schön,
sie will nur all zu schnell vergeh’n.

Nun genug der Moral
und ein anderes Mal
in Ruhe lies dieses Papier,
denn wir sind zum Feiern hier!

die Stufen zum “Mann werden...”

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